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NUTZUNG DES TRINKWASSERS

Bewusste Trinkwassernutzung schont unsere Ressourcen und sichert eine qualitative Versorgung

 


Macht Wasser sparen in Deutschland wirklich Sinn? Wie nutzen wir es – waschen, spülen, Zähneputzen? Und was ist dran am Energetisieren?

 

Kaum ein anderes Industrieland verbraucht so wenig Wasser wie Deutschland, obwohl Wasser  hierzulande im Überfluss vorhanden ist.

Hans-Jürgen Leist vom Hannoveraner Umwelt-Institut Ecolog sagt: »Die Deutschen nehmen das Wasser viel zu wichtig. Sie verleihen ihm fast eine heilige Aura.«  und sparen an jedem Tropfen. Wir könnten mit gutem Gewissen mehr Wasser verbrauchen, unsere Sparwut kann der Umwelt sogar schaden statt nützen.

So ist unter hygienischen Aspekten Wassersparen sogar kontraproduktiv und  gefährdet die Trinkwasserqualität. Denn dies sorgt dafür, dass in urbanen Gegenden Rohrleitungen nicht mehr ausreichend mit Abwasser gespült werden können und somit verstopfen. Frisches, reines und mit unseren Steuergeldern aufbereitetes Trinkwasser muss  dann dafür verwendet werden.

 

Pro-Kopf-Wasserverbrauch

In Deutschland verbraucht jede Person im Schnitt ca. 120 Liter Trinkwasser pro Tag. Der Pro-Kopf-Wasserverbrauch ist hier seit den 90er Jahren kontinuierlich gefallen. Nicht zuletzt die Entwicklung immer weitere Innovationen im Bereich der Badinstallation (wassersparende Duschköpfe, WC-Spülungen) hat dies vorangetrieben.

Deutschland gehört im internationalen Vergleich der Industrienationen heute zur Spitze der Wasser-Spar-Nationen, lediglich Belgien liegt mit einem täglichen Pro-Kopf-Verbrauch von knapp 120 Litern davor.

Wassernutzung

Abbildung: Trinkwasser ist in vielen nationen Mangelware. Wir benutzen es hauptsächlich zur Hygiene.

 

Regionale Unterschiede der Wassernutzung

Betrachtet man die regionale Wassernutzung pro Person und Tag, ergeben sich erhebliche Unterschiede. In Sachsen verbraucht der Durchschnittshaushalt ca. 85 Liter, während man in Nordrhein-Westfalen doch tatsächlich 135 Liter benötigt.

Auch der Unterschied zwischen den Städten und dem Land ist gravierend. So zum Beispiel Düsseldorf mit 137 Liter und gerade einmal 70 Liter im Erzgebirge.

 

Körperhygiene Nummer Eins

Körperhygiene besitzt in unserer heutigen Gesellschaft einen extrem hohen Stellenwert. Medien und Öffentlichkeit sind Vorbilder. Deshalb nutzen wir unser Trinkwasser vermehrt für Körperpflege, wie Baden, Duschen und Pflege. Rund 36 Prozent verwenden wir für den Bereich. Andere Bereiche sind weniger entscheidend.

Ein Bruchteil wird also für das tatsächliche Trinken benutzt. Und dennoch kommt der Qualität des Trinkwassers eine entscheidende Rolle zu!

Wenn man sich die Nutzungsformen ansieht wird klar, warum dies so ist. Ein Vollbad verbraucht schon alleine 140 Liter kostbares Trinkwasser, während Geschirrspülen zwischen 20-40 Litern und eine Toilettenspülung rund 5 – 15 Liter benötigt. Sie wollen die genau en Statistiken? Dann klicken Sie hier.

 

Wasser energetisieren

Ist das Wasser energetisieren Hokuspokus? Mit nichten. Denn im Prinzip ist Wasser ein besonders guter Leitstoff und man kann sich sicherlich vorstellen, dass lebendiges mit Sauerstoff versetztes Wasser, dass sich bewegt, strömt und fliesst unter qualitativen Gesichtspunkten besser abschneidet. Gerade heutzutage hat sich hier regelrecht eine Industrie entwickelt mit zahlreichen Dienstleistungen der Wasser Energetisierung für den Verbraucher. Egal ob dies die Zugabe von Mineralien in unser Trinkwasser ist oder Verfahren zur “Verwirrbelung”  mit aufwendigen Gerätschaften – hier hat sich in den letzten Jahren ein wahrer Nutzungstrend entwickelt.

 

Und sogar Geheimnisvoll: Energetisiertes Wasser – Universität lüftet Geheimnis um den vierten Zustand des Wassers

Hexagonales Wasser: An der Uni in Washington wurde ein vierter Zustand des Wassers von Forschern ermittelt, der nicht nur chemische Anomalien, sondern auch die Wirkung von energetisiertem Wasser erklären könnte.

Vierter Aggegratzustand des Wasser entdeckt?

Ein Forschiungsteam rund um die Universität Washington könnte das Geheimnis des Wassers gelüftet haben. Das Team um Gerald Pollack entdeckte einen vierten Aggregatzustand des Wassers: Neben fest, flüssig und gasförmig konnten die Forscher einen vierten Zustand identifizieren, in dem sich die Moleküle des flüssigen Wassers zu einem hexagonalen „Kristallgitter” anordnen.

Dieser ‘EZ-Wasser’ genannte Zustand zeigt einige erstaunliche Eigenschaften, der unser Bild vom Wasser auf den Kopf stellen und viele langjährige Rätsel lösen könnte.

Energetisiertes Wasser-Zustand 4

Abbildung: Energetisiertes Wasser – der vierte Aggregatzustand?

Lesen Sie hierzu folgenden interessanten Artikel. Dies wird Ihre Sicht auf Wasser nochmals verändern.

 

 

 


Verhaltensregeln zum Schutz des Wassers

Verbot-Medikamente

Wie Sie in unserer Rubrik “Keime & Schadstoffe” erfahren, sind Rückstände von Medikamenten in unserem Trinkwasser zu finden. Dies liegt daran, dass viele Verbraucher Ihre “Kopfschmerz” oder Reste von pharmazeutischen Präparaten in den Abfluss entsorgen. Doch selbst modernste Klärwerke können viele der enthaltenen Wirkstoffe, vor allem Hormone nicht mehr entfernen. Medikamentenreste können so ins Grundwasser gelangen und die Trinkwasserversorgung gefährden. Ein Bumerang. Geben Sie lieber Ihre alten Medikamente in Ihrer nächsten Apotheke ab!

Verbot-Zigaretten

Ihr Abwasserabfluss ist keine Müllkippe. Entsorgen Sie bitte niemals feste Abfälle in Ihren Abfluss bzw. in der Toilette. Nicht nur, dass Verstopfungen Ihrer Wasserinstallation die Folge sein können, sondern Sie “vermüllen” die Kanalisation und müssen mit großem Aufwand in den Klärwerken entfernt werden. Niemals also Textilien, Binden, Kondome, Zigarettenkippen, Wattestäbchen, Rasierklingen, Obst- und Gemüsereste, Öle und Fette jeglicher Art in den Abfluss werfen. Ihre kanalisation dankt es Ihnen. Im Sinne des Trinkwassers!

Verbot Gifte

Gifte von chemischen Substanzen, Lösemitteln und Reinigern haben ebenso nichts in der Toilette zu suchen. Dies ist brandgefährich, denn durch toxische Reaktionen kann es in der Kanalisation neben der Schadstoffvergiftung des Abwassers zu Explosionen sowie Vergasungen kommen. Dies können Farbreste, Scheuerreiniger, Batteriereste, etc. sein. Geben Sie lieber Ihren gesammelten Altbestand an vorgesehene Sammelstellen in Ihrer Gemeinde bzw. Städten ab. Termine und Adressen sind im Netz überall zu finden.