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INHALTSSTOFFE DES TRINKWASSERS

Die Inhaltsstoffe des Trinkwassers sind lebensnotwendige Grundlage – doch oft sind gefährliche Schadstoffe und Keime vorhanden


Inhaltsstoffe des typisch “reinen” Trinkwassers zu unserem Wohl – Wasserhärte gleich ungesund?

 

Leider ist unserem Trinkwasser nicht anzusehen, welche Substanzen sich im Wasser befinden. So beinhaltet Wasser eine ganze Reihe lebensnotwendiger Mineralien und Spurenelemente, die dem Körper von außen, meist täglich zugeführt werden müssen. Das bloße Auge erkennt sie nicht. Deshalb wird auch Trinkwasser – das farblose Gold – als “Lebensmittel” von Öffentlichkeit und dem Verbraucher unterschätzt und vernachlässigt.

Neben diesen folgenden aufgeführten lebensnotwendigen Grundstoffen sind im Wasser aber auch eine Reihe gefährlicher Substanzen zu finden, die Sie unter “Keime & Schadstoffe” finden. Das macht Wasser als Lebensmittel so sensibel bzw. angreifbar. Die Wasserhärte spielt aufgrund seines ungefährlichen Effekts dabei keine entscheidende Rolle. Die “Initiative Raumluft und Trinkwasser e.V.” ist froh, dass der Gesetzgeber nun hart durchgreift mit der neu geschaffenen Trinkwasserverordnung, um die Verantwortlichen, meist die Eigentümer bzw. Verwaltungen von Immobilienobjekten und Mieter selbst heranzieht. Nur so lässt sich die Trinkwasserqualität maßgeblich verbessern und Ihr Trinkwasser genießen.

 

Inhaltsstoffe

 Abbildung: “Gesundes” Wasser hat tolle Inhaltsstoffe – kommt dies aber auch aus Ihrem Wasserhahn?

Kalzium im Wasser für Knochen- und Zahnaufbau

Ist hartes Wasser schädlich für den Organismus? Die Antwort lautet natürlich: Nein, denn Kalzium (Calcium) und Magnesium – Bestandteile von Kalk – sind für den Verbraucher lebenswichtige Mineralstoffe. Dagegen können Keime und Schwermetalle tödliche Folgen nach sich ziehen.

Kein anderer Mineralstoff ist im menschlichen Körper so präsent und kommt in so großen Mengen vor wie Kalzium (Calcium). Wir besitzen bis zu 1,5 kg Kalzium, von denen sich ca. 99 Prozent in Knochen und Zähnen befinden. Kalzium stärkt jedoch nicht nur das Skelett, sondern spielt auch eine wichtige Rolle bei der Arbeit der Muskeln, der Blutgerinnung, dem Herzrhythmus und wichtigen Stoffwechselvorgängen. Darüber hinaus steuert Kalzium, dass im Wasser ausreichend vorhanden sein sollte, die Aktivität verschiedener Enzyme und hat entzündungshemmende und antiallergische Eigenschaften.

Der Körper speichert das Kalzium in unseren Knochen und Skelettaufbau, von wo aus es bei Bedarf ins Blut abgegeben wird. Ist der Bedarf an Kalzium langfristig höher, als über die Nahrung aufgenommen wird, werden die Knochen früher oder später brüchig. Auf Dauer kann ein relativer oder absoluter Kalziummangel zu Osteoporose, Rachitis, grauem Star und Muskelschwäche führen. Kurzfristiger hoher Kalziummangel manifestiert sich in Form von schmerzhaften Muskelkrämpfen und Gefühlsstörungen.

Nicht nur Kinder und alte immungeschwächte Menschen, sondern auch Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Bedarf an Kalzium und sollten daher auf eine entsprechende Trinkwasserqualität achten. Hier ist es sehr wichtig, dass das Trinkwasser laufend mittels einer einfachen Laboranalyse kontrolliert und überwacht wird. Besonders für Schwangere ist ein Test empfehlenswert nach Auffassung der Initiative Raumluft und Trinkwasser e.V.

Kalium im Wasser für Herz und Muskeln

Kalium kommt vorwiegend im Inneren von Körperzellen vor und ist für die Regulation des Wasserhaushaltes verantwortlich. Ein essentieller Mineralstoff in unserem täglichen Trinkwasser, der zu beachten ist.

Zudem spielt Kalium eine zentrale Rolle bei der Weiterleitung von Impulsen im zentralen Nervensystem, wohl die wichtigste Rolle für Muskel- und Nervenzellen. Dieser überaus wichtige Mineralstoff ist zudem an der Muskeltätigkeit beteiligt und reguliert den Blutdruck eines Menschen. Als Bestandteil von Verdauungssäften spielt Kalium eine entscheidende Rolle im Magen-Darm und bei der Energieproduktion. Auch die Herzfunktion und unser Kreislauf hängen von einem ausreichenden Kaliumgehalt in den Zellen ab.

Die Symptome eines Kaliummangels können Lähmungserscheinungen der Muskulatur, Herzrhythmusstörungen und Reizleitungsstörungen am Herzen sein.

Magnesium im Wasser für Muskeln und Nerven

Magnesium hat zahlreiche Funktionen im menschlichen Körper und ist das zweithäufigste dazu. Es hat Einfluss auf die Reizübertragung vom Nerven auf den Muskel, auf die Freisetzung von Adrenalin und die Knochenmineralisation. Ein wichtiger Stoff im Wasser. Außerdem ist es für die Aktivierung von über 300 Enzymen im Stoffwechsel verantwortlich. Im Blut ist es zu 40 Prozent an Proteine gebunden. Es aktiviert eine Vielzahl von Enzymen, die im Körper die unterschiedlichsten chemischen Reaktionen in Gang setzen.

Als Hemmer der Blutgerinnung kann Magnesium Thrombosen (sogenannte Blutgerinnsel) präventiv vorbeugen. Etwa 60 % des Magnesiums im Körper ist in den Knochen gebunden, der Rest in verschiedenen Organen und Geweben; nur rund 1 % der Gesamtmenge ist im Blut gelöst.

Wird dem Körper zu wenig Magnesium zugeführt, so holt er es sich aus seinen Reserven, solange der Vorrat reicht. Der gemessene Magnesiumgehalt im Blut bildet die tatsächliche Situation also nur bedingt ab. Ein Magnesium-Mangel kann sich z.B. in Konzentrationsschwäche, Muskelkrämpfen (oft bemerkbar durch zu wenig Wasseraufnahme) oder Herzrhythmusstörungen äußern.

Eisen im Wasser für die Blutgewinnung

Eisen ist ein überlebensnotwendiges Spurenelement. Eisen ist mit ca. vier Gramm das häufigste Spurenelement im menschlichen Organismus. Es kommt beim Verbraucher im roten Blutfarbstoff, im Muskeleiweiß und in zahlreichen Enzymen vor. In den roten Blutkörperchen transportiert es den Sauerstoff, außerdem spielt das metallische Element eine Rolle bei der Energiegewinnung und der Herstellung zahlreicher wichtiger Stoffe. Der gesamte Energiestoffwechsel ist maßgeblich von ausreichend Eisen abhängig.

Der Körper kann einen Eisenmangel über einen bestimmten Zeitraum zwar kompensieren, allerdings treten in dieser Phase des ersten Eisenmangels bereits Symptome wie trockene Haut, Einrisse in den Mundwinkeln, brüchige Nägel, Schleimhautveränderungen im Mund und der Speiseröhre und Brennen im Rachenraum auf

Hat der Körper über eine längere Zeit zu wenig Eisen, kommt es durch diesen Eisenmangel zur Blutarmut (Anämie) mit den typischen Symptomen: Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Blässe, Schwindel und Kopfschmerzen. Eisen ist im Trinkwasser im Normalfall enthalten, sollte aber stets überwacht werden. Auch Eisen ist in Ihrem Trinkwasser vorhanden. Stellen sie fest wie viel.

Natrium und Chlorid im Wasser für den Säure-Basen-Haushalt und Magen

Die beiden Spurenelemente und Mineralstoffe Natrium und Chlorid bilden gemeinsam das Salz Natriumchlorid (Speisesalz). Natrium und Chlorid sind verantwortlich für die Fortleitung von Reizen entlang von Nerven. Zudem halten beide die Funktion der Zellmembran und die Aktivierung zahlreicher Enzyme aufrecht. Natrium reguliert zusammen mit Kalium den Flüssigkeitshaushalt im Körper und somit auch den Blutdruck. Chlorid regelt mit einer Vielzahl anderer Faktoren die Wasserverteilung in den Körperräumen und ist Bestandteil des Magensaftes. Natrium ist ein Mineralstoff, der zusammen mit Chlorid den Wasser- und Säure-Basen-Haushalt des Körpers reguliert.

Wenn Sie zu wenig Natrium oder Chlorid im Körper haben, kann dies niedrigen Blutdruck, Schwindel, Orientierungsschwierigkeiten, Beeinträchtigung der Herztätigkeit und Muskelkrämpfe mit sich bringen.

Insgesamt sind all diese Mineralstoffe sowie Spurenelemente im Trinkwasser in unterschiedlicher Ausprägung vorhanden. Eine Analyse hilft.


Das ist wirklich alles drin im Wasser

 

Inhaltsstoffe-mineralien

Mineralstoffe und Spurenelemente

Mineralstoffe, irreführend oft Mineralien im gängigen Sprachgebrauch bennant, sind lebensnotwendige anorganische Nährstoffe , welche der Körper nicht selbst herstellen kann. Mineralien leisten einen wertvollen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge. Ein Spurenelement ist ein Mikroelement, dass in einem lebenden Körper von weniger als 50 mg/kg vorkommt. Dies können Eisen, Chrom, Kupfer, mangan etc. sein.

 

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Keime und Bakterien

Hier ist zu unterscheiden zwischen positive und sich negativ auf dem Organismus auswirkende Bakterien. Zum einen ist unser Organismus angewiesen auf Bakterien, andererseits sind Bakterien im Trinkwasser verantwortlich für eine Reihe schwerer Erkrankungen. Dies können Legionellen (Auslöser der Legionärskrnakheit, einer schweren Lungenentzündung) oder beispielsweise Bakterien der Gattung “coli” sein (Fäkalkeime). Erfahren Sie mehr über die gefährlichen Risiken in Ihrem Trinkwasser.

 

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Viren

Viren sind hochinfektiöse kleine Partikel, die sich außerhalb von Zellen durch Übertragung verbreiten. Auch in unserem Trinkwasser finden sich solche Viren, wie das bekannte Norovirus. Dies löst zum Beispiel gefährliche Durchfallerkrankungen aus.

 

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Schwermetalle

Einige Metalle wie Arsen, Nickel, Zink, Eisen und Kupfer sind in niedrigen Dosierungen für den Organismus lebensnotwendig und im Trinkwasser stets vorhanden. Andere Metalle wie etwa Blei, Cadmium, Quecksilber oder Aluminium führen zu einer schleichenden Schwermetallvergiftung und der Freisetzung freier Radikale, sobald diese nur in geringen Mengen von ihrem Trinkwasser vorkommen. Muskel-, Gelenkschmerzen sowie eine Schwächung des Immunsystems sind die Folge. Gefährlich hohe Konzentrationen erzeugen toxische Reaktionen und damit eine Vergiftung des Gewebe und der Organe. Eine Analyse Ihres Trinkwassers schafft hier Gewissheit!

 

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Medikamente und Hormone

Arzneimittelrückstände finden sich mittlerweile in fast allen Trinkwasserproben. Das ist alarmierend. Vor allem in Ballungsräumen wird dies ein ernst zu nehmendes Problem. Zehn Wirkstoffe seien mittlerweile mehrfach nachgewiesen worden, darunter Blutfettsenker, das Antirheumatikum Diclofenac, Röntgenkontrastmittel oder Schmerzmittel. Dies wurde vom Umweltbundesamt mehrfach bestätigt.  Ebenso erschreckend ist die hormonelle Belastung unseres Trinkwassers. Dies kommt von der Nahrungsmittelindustrie, da besonders im Geflügel-. und Rindermastbetrieben mit Hormonen gefüttert wird. Wir scheiden dies dann über unser Urin ins Abwasser aus und damit wird es wieder in den Trinkkreislauf eingeführt. Kläranlagen sind heute nicht in der Lage diese chemischen Schadstoffe aus dem Wasser zu filtern.