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Wir wollen Verbraucher, Eigentümer sowie Hausverwaltungen und unseren interessierten Mitgliedern an qualifizierte Fachpartner verweisen, sollten akute Trinkwasserprobleme auftrete. Damit kann Ihr Anliegen so schnell als möglich professionell und zuverlässig bearbeitet werden.

Hier suchen wir ständig neue Fachpartner aus folgenden Dienstleistungssegmenten im Raumluft und Trinkwasserbereich.

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1. Trinkwasserhygiene - Analyse-Firmen & Labore

Leistungsspektrum:

  • Wasserentnahmen durch zertifzierte Probenehmer nach §14 TrinkwV.
  • Untersuchung der Wasserproben auf Legionellen nach §15 TrinkwV.
  • Organisation  der Anzeige nach §16 TrinkwV  beim Gesundheitsamt und den Mietern und Erstellung der Dokumentation und Archivierung nach §21 TrinkwV.
  • Gefährdungsanalyse für Trinkwasserinstallationen gemäß  §16 (7) TrinkwV 2001/2012 und Umweltbundesamt-Empfehlung  nach Legionellen-Befund und anderen mikrobiologischen Auffälligkeiten in Trinkwasseranlagen.
  • Risikoanalyse für Trinkwasser-Installationen mit hygienisch-technischer Bewertung der Trinkwasseranlage vor Ort durch bundesweit tätige DIN ISO/IEC EN 17024 zertifizierte Sachverständige (z.B. bei Neuerrichtung oder Wiederinbetriebnahme von Trinkwasseranlagen. Insbesondere Gewerbeimmobilien oder öffentliche Träger, die einen langen “Stillstand” hatten)
  • Fachliche Unterstützung von Sanierungsarbeiten zur Beseitigung von Legionellen, Pseudomonas, e-coli Bakterien und anderen Trinkwasserkeimen in kontaminierten Trinkwasser-Installationen gemäß der neuen technischen Regel DVGW-Arbeitsblatt W556 (A)

Erläuterung:

Verprobung

Unser Gesetzgeber hat mit der Einführung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) unser kostbarstes Gut „Trinkwasser“, dass für uns mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden ist, unter einen besonderen Schutz gestellt.

Demnach muss Trinkwasser so beschaffen sein, dass durch seinen Genuss oder Gebrauch eine Schädigung der menschlichen Gesundheit, insbesondere durch Krankheiterreger, wie etwa Legionellen oder mikrobiologische Keime nicht in Betracht kommt (§ 4 TrinkwV2001, vor allem die zweite Novellierung von 2012). Dies dient dem Schutz des Verbrauchers bzw. Mieters.

Der Gesetzgeber hat demnach alle Betreiber von “Großanlagen zur Trinkwassererwärmung” zu einer kontinuierlichen und regelmäßigen Kontrolle verpflichtet und legt daher fest, dass Inhaber, Vermieter, Eigentümergemeinschaften oder Wohnungsgenossenschaften ihre zentralen Großanlagen zur Warmwasseraufbereitung mindestens alle 3 Jahre auf Befall durch Legionellen, sowie anderer weiterer Schadstoffe überprüfen lassen müssen.

Gefährdungsanalyse bei Kontamination

Tritt nach der orientierenden Legionellenuntersuchung ein Grenzwert (ist gleich der technische Maßnahmenwert) von mehr als 100 KBE/100ml  Legionellen (= koloniebildende Einheiten) auf, so ist eine Gefährdungsanalyse für die betroffene Trinkwasser-Installation durch den Betreiber der jeweiligen Trinkwasseranlage unmittelbar durchzuführen.

Im Rahmen einer solchen Gefährdungsanalyse wird die kontaminierte Trinkwasser-Installation durch eine Begehung vor Ort auf deren hygienisch-technischen einwandfreien Zustand überprüft, damit potentielle Gefährdungen bzw. Sicherheitslücken lokalisiert werden. Hier soll vor allem die Ursache für zum Beispiel den Legionellen-Befall ermittelt werden.

Ein  Sachverständiger bzw. zertifizierter Installateur soll hier detailliert Rechenschaft bezüglich der hygienischen Bedenklichkeit abgeben. Anhand des ermittelnden Resultats werden dann Maßnahmen zur Optimierung der Trinkwasseranlage erarbeitet, welche die Legionellen-Kontamination in der Gebäudeinstallation nachhaltig beseitigen und langfristig einen hygienisch sicheren Betrieb der Trinkwasseranlage ermöglichen.

Dazu suchen wir Fachpartner, die die Dienstleistungen für den Analysevorgang (Verprobung und Gefährdungsanalyse) samt Organisation aller notwendigen Informationsschritte abdecken können.

Hintergrund:

Die Legionellose gehört in Deutschland zu den häufigsten Krankheiten, die durch ein Wasser-Luft-Gemisch übertragen werden können. Jährlich erkranken in Deutschland über 20.000 Menschen aufgrund von Legionellen. 15 % der Erkrankungen verlaufen sogar tödlich, laut einer Studie des Robert-Koch Institutes. Legionellen sind Bakterien, die sich unter idealen Bedingungen, zum Beispiel bei Wassertemperaturen zwischen 25 und 55 Grad Celsius und wenig Zirkulation in der Wasserleitung, im Warmwasser entwickeln und dann das Leitungssystem und den Warmwasserspeicher befallen können. Die Gefahr geht dabei weniger von dem Verzehr des verkeimten Trinkwassers aus. Erst wenn Legionellen in versprühter Form, zum Beispiel als Duschnebel in die Lungen gelangen, kann es zu hoch gefährlichen Erkrankungen kommen.

Gerade deshalb hat ziemlich genau ein Jahr nach dem Inkrafttreten der neuen Trinkwasserverordnung (TrinkwV) der Bundesrat einer weiteren Novellierung zugestimmt. Danach müssen Eigentümer die erste “Beprobung” bis zum 31. Dezember 2013 durchführen.

Die Trinkwasserverordnung legt fest, dass Inhaber, Vermieter, Eigentümergemeinschaften oder Wohnungsgenossenschaften ihre zentralen Großanlagen zur Warmwasseraufbereitung mindestens alle 3 Jahre auf Befall durch Legionellen überprüfen lassen müssen. Bei einem “positiven” Beprobungsbefund allerdings sind kurzfristige Maßnahmen erforderlich. Diese können Sie gerne auf unseren Seiten nachlesen.

Legionellen-Infektionen sind, wie schon erwähnt Auslöser von teilweise tödlich verlaufenden Lungenentzündungen. Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass in Deutschland pro Jahr ca. 3.000 Personen an der Legionellose sterben – knapp so viel wie im Strassenverkehr (2013: 3.400)! Häufig haben die Bakterien ihre Geburtsstätten in Trinkwasseranlagen. Die Erkrankungen entstehen nicht durch den Kontakt mit durch Legionellen verunreinigtem Wasser, sondern durch das Einatmen von bakterienhaltigen Tröpfchen- bzw. Nebelartigen Luft-Wasser-Zustand , wie zum Beispiel beim Duschen, durch Klimaanlagen oder in “Whirlpools”.

2. Trinkwasserhygiene - Reinigung, Desinfektion & Sanierung

Leistungsspektrum:

  • Reinigung und Desinfektion von Trinkwasser-Installationen in privaten, öffentlichen und gewerblichen Bereich für Ein- und Mehrfamilienhäuser, Reinigung und Desinfektion von großtechnischen Trinkwasseranlagen.
  • Reinigung und Desinfektion von Trinkwasser-Installationen nach DVGW W557 in medizinischen und hygienerelevanten Einrichtungen, wie etwa in Hospitälern bzw. Kliniken, Altersheimen, Arztpraxen und sonstigen Einrichtungen.
  • Reinigung und Desinfektion von großtechnischen Trinkwasseranlagen nach DVGW W557 in Industrieanlagen, Rückkühltürmen, Kraftwerken, Gewerbeimmobilien etc.
  • Spülung und Desinfektion der Trinkwasser-Installation durch geprüfte Probenehmer (DVGW Arbeitsblatt W557) zur direkten Gefahrenabwehr von mikrobiellen Kontaminationen mit Legionellen, Pseudomonas und anderen Trinkwasserkeimen.
  • Sanierung von Trinkwasserinstallation, w.z.B. elemnierung von Totsträngen, Austausch von Rohrmaterialien, Korrektur der Strömungsverhältnisse durch Anpassung des Leitungssystems und Durchführung eines hydraulischen Abgleichs

Erläuterung:

Der Gesetzgeber hat mit der Einführung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) unser kostbarstes Gut „Trinkwasser“ unter einen besonderen Schutz gestellt.

Demnach muss Trinkwasser so beschaffen sein, dass durch seinen Genuss oder Gebrauch eine Schädigung der menschlichen Gesundheit, insbesondere durch Krankheiterreger nicht zu besorgen ist (§ 4 TrinkwV2001, zweite Novellierung 2012).

Werden die Grenzwerte bzw. Richtwerte der Trinkwasserverordnung für mikrobiologische Parameter in einer Trinkwasser-Installation überschritten – “positiver Befund”, so muss die mikrobielle Kontamination umgehend beseitigt werden.

Legionellen und andere Mikroorganismen, wie etwa pseudomonas Keime lassen sich in kontaminierten Trinkwasserleitungen über eine chemische oder thermische Desinfektion mit vorheriger Reinigung der Trinkwasser-Installation erfolgreich beseitigen.

Hier suchen wir professionelle Fachpartner!

3. Raumlufthygiene - Analyse Firmen & Labore

Leistungsspektrum:

  • Stufenweise Ursachenermittlung: Basisinformationen, Grunderhebungen über Ortstermin mit Gesprächen und Ermittlungen
  • Einteilung in Quellen der Gefahrstoffe, wie biologische Quellen (Atmung, Transpiration, Schimmelbefall), Gebäudesubstanz bzw. -ausrüstung (Baukörper, Raumlufttechnische Anlagen, Raumausstattung), Tätigkeiten (Raumpflege, Koch- und Heizvorgänge, Körperpflege) und Außenluft (Emissionen durch menschliche Aktivitäten, Biogene und geogene Emissionen, Lebewesen).
  • Messung CO/CO2 mittels Infrarot (IR)-Spektroskopie
  • Messung Ozon mittels Chemilumineszenz
  • Gaswarnung mittels elektrochemischer Sensoren (Gaskonzentration wird direkt in messbaren elektrischen Strom umgesetzt)
  • Messung Chemischer Schadstoffe (z.B. VOC, PCB) mittels Photoionisationsdetektor (PID)
  • Messung von “Staub” in Innenräumen gemäß DN EN 481:1993  (Größeneinteilung in: einatembar, Gefährdung für Nasen- und Rachenraum, Gefährdung Lungenraum)

 

Erläuterung:

Jährlich sterben viele Menschen durch Gefahrenstoffe in der Innenraumluft. Die WHO verlangt deshalb “gesunde Raumluft für alle”. Trotzdem gibt es für die Raumlufthygiene im privaten Wohnbereich bisher keine eindeutige rechtliche Grundlage.

Gesetzlich geregelt ist die Qualität der Innenraumluft nur über das Arbeitsschutzgesetz § 5, nach dem der Unternehmer eine Gefährdungsbeurteilung zu den Gefahren am Arbeitsplatz durchzuführen hat. Innenraumarbeitsplätze finden sich in ganz unterschiedlichen Arbeitsumgebungen wie Büros, Verkaufsräume, Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten oder Bibliotheken und die Ursachen für subjektiv empfundenen Beschwerden sehr vielschichtig.

In solchen Innenräumen ist eine kontinuierliche Schadstoffüberwachung wie bei industriellen Arbeitsplätzen in der Regel nicht möglich. Für die Wahl der Messstrategie ist es wichtig den Emissionscharakter der Schadstoffquelle zu kennen. Es wird grundsätzlich zwischen aktiv und passiv sammelnde Messsysteme unterschieden, wobei passive Systeme sich insbesondere für Langzeitproben mit kontinuierliche Schadstoffquellen eignen.

Unzureichend gewartete Klima- und Lüftungsanlagen (RLT-Anlagen) bergen ein hohes Risiko für die Verbreitung von Keimen und Mikroorganismen. Nach den Hygienetechnischen Anforderungen an RLT-Anlagen gemäß der VDI 6022  soll diese Gefährdung im Rahmen von Hygieneinspektionen beurteilt werden.

Nur wenn die Untersuchungen an der RLT-Anlage und Raumluftmessungen mit dem nötigen Sachverstand und der Analysetiefe erfolgen können Fehleinschätzung vermieden werden, die entweder die Gesundheit der Mitarbeiter gefährden können oder unnötige Sanierungskosten hervorrufen.

Dazu suchen wir Fachpartner, die die Dienstleistungen für den Analysevorgang (Ermittlung, Messung und Gefährdungsanalyse) samt Organisation aller notwendigen Informationsschritte abdecken können.