Kostenlose Informationen unter: 0049 (0)89 51 30 89 76

EINGEBAUTES RISIKO IM HAUS

Feuchtigkeit durch Baumängel, chemische Ausdünstungen von Baumaterialien  oder radioaktive Radongase aus dem Erdreich. Informieren Sie sich über Gefahren bevor Sie bauen modernisieren


Bauen modernisieren birgt vielfältige Risiken für die Luftqualität. Wir klären auf!

 

Von Schimmelbildung über leicht- (VOC) und schwerflüchtige (PCB)  Wohnraumgifte bis hin zu radioaktiven Radongasen, der Umfang der potentiellen Luftbelastung in Gebäuden ist sehr groß. 

Wenn Materialien unter Einfluss von Feuchtigkeit stehen kommt es früher oder später zu Schimmelbefall oder Besiedlung von anderen Mikororganismen wie Hefen, Bakterien oder Milben. So ist zum Beispiel durch moderne dicht schließende Fenster die “Selbstbelüftung” nur noch gering gegeben und die damit verbundene Feuchtigkeit bietet einen guten Nährboden für Schimmelpilzkolonien. Die besondere Schwierigkeit in der Untersuchung von Schäden liegt darin, dass der Schimmel nicht sichtbar sein muss, sondern versteckt vorkommen kann oder nur im Labor nachgewiesen wird.

Einige Bauprodukte enthalten nach wie vor Substanzen die als Schadstoffe gelten. In Innenräumen belasten Sie die Raumluft und verursachen Gesundheitsschäden. Die gefährlichsten Stoffe sind:

  • Biozide als Holzschutzmittel (PCP Pentachlorphenol ist seit 1989 verboten)
  • Weichmacher für Kunststoffe in PVC Böden, Laminat, Folien und Schläuchen
  • Flammschutzmittel zum Brandschutz in Matrazen, Montageschäume, Textiltapeten
  • PCB (Polychlorierte Bipheme) in alten Elektrogeräten, Schalldämmplatten, Neonlampen
  • PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) in Kamin, Teerölprodukte

Radioaktives Radongas gelangt über Undichtigkeit im Fundament und den erdberührten Wänden in das Gebäude und kann sich dort anreichern. Die Konzentration ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes (Gesteinsart, Klüftung), den Witterungsbedingungen (Temperatur, Feuchtigkeit) und der Beschaffenheit der Bausubstanz.

– Informationsbereitstellung für den Verbraucher zur Verbesserung der Raumluft- und Trinkwasserqualität

– Organisation medialer konkreter Aufklärungskampagnen für die breite Öffentlichkeit

– Gewinnung von Mitgliedern via Spenden sowie Fach- und Sponsorpartner über Kooperationen

– Veranstaltung von Fachkongressen zu Lobbyismus und Networking

– In Auftrag gebende empirische Untersuchungen für Fachverbände und der breiten Öffentlichkeit

– Förderung von Analysemethoden für die Raumluft- und Trinkwasserqualität

– Förderung von technischen Lösungen mit Fachpartnern

– Unterstützung bei der Gestaltung von Richtlinien und Normen mit der Politik

– Förderung der Entwicklung eines Standards für die Raumluft- und Wasserqualität

– Aufbau eines Güte- bzw. Hygienesiegel zur Sichtbarkeit der Umsetzung von gesetzlichen Verordnungen

– Konzeption konkreter Spendenaktionen

– Spenden sammeln zur konkreten Finanzierung

– Aufbau von sozialen Organisationen in Deutschland zur Sensibilisierug unsere Themas

 

– Aufbau von sozialen Organisationen vor Ort zur Sicherung der Wasserqualität

Übergreifend geht es darum,  den Verbraucher zu schützen. Denn die Raumluft- und das Trinkwasser in den eigenen vier Wänden (eigene Wohnung oder am Arbeitsplatz) birgt erhebliche gesundheitliche und kostenintensive Risiken durch eine eventuelle Sanierungspflicht.

Auslöser der schlechten Trinkwasser- bzw. Raumluftqualität sind häufig die sanitären Installationen bzw. Handhabungen in den eigenen vier Wänden, d.h. JEDER kann hier selbst zur Verbesserung beitragen.

Gefahren der eigenen Grundversorgung können Verkeimungen (zum Beispiel Legionellen, Auslöser der Legionärskrankheit) in der Trinkwasseranlage, massive Schadstoffbelastungen in der Raumluft (Schimmelpilzbefall) oder einfach falsche Handhabung des Lebensmittels “Wasser” oder “Luft” sein. Das alles lesen Sie auf unseren Seiten.

Zusätzlich kümmert sich die “Initiative Raumluft und Trinkwasser e.V.” für die Verbesserung der Raumluft- und Trinkwasserqualität ganz konkret in Deutschland. Dies sind gezielte Spendenaktionen für Kinderkrippen, Säuglingsstationen oder beispielsweise Altersheime. Hier führt der Verein intensive Kooperationen mit großen Spendeneinrichtungen.

Tätigkeitsfelder Foto 1 - Legionellen

Abbildung: Illustration der typischen Legionellen in Trinkwasseranlagen – Auslöser der Legionärskrankheit.